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Ein Jahr humanistische Schulbildung in Uganda

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Mit Ihrer Hilfe erhalten bedürftige Kinder aus dem Bezirk Kasese in West-Uganda auch im kommenden Jahr eine humanistische Schulbildung

Binnen drei Monaten nach Start der Kampagne war das Geld beisammen: 25 Kinder freuen sich, dass sie auf die Humanistische Grundschule in Rukoki gehen können, darunter Prossy und Joseph, beide sechs Jahre alt. Sie und ihre Schulkamerad*innen sind Waisen, Halbwaisen oder kommen aus besonders bedürftigen oder kinderreichen Familien, die für ihren Schulbesuch nicht aus eigener Kraft aufkommen können. Umgerechnet rund 120 Euro beträgt das Schulgeld der Kasese Humanist Schools pro Schüler*in und Jahr. Bezahlt ist damit alles, was die Kinder in der Schule brauchen, auch Bücher und ein warmes Mittagessen.

Aber wer übernimmt im nächsten Jahr das Schulgeld für Prossy, Joseph und die anderen?

Die Humanistische Hilfe möchte ihren Schützlingen in Rukoki eine langfristige Perspektive auf humanistische Schulbildung geben und ruft daher erneut zu Spenden auf, mit denen die Gebühren im kommenden Schuljahr bezahlt werden können.

Unser Partner vor Ort: Die Kasese United Humanist Association.  Bwambale Robert Musubaho (Bild) ist Gründer der Kasese United Humanist Association sowie Direktor der dortigen Humanist Schools

Die Kasese Humanist Schools wurden 2011 von der Kasese United Humanist Association gegründet, die durch gezielte Entwicklungsarbeit die Verbesserung der Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung anstrebt und für säkulare Sichtweisen wirbt.

An drei Standorten im Bezirk Kasese in West-Uganda, in Rukoki, Muhokya und Kehendero, werden derzeit 920 Schüler*innen unterrichtet. Es wird Grundschulunterricht, Sekundarstufe, aber auch Kindertagesbetreuung angeboten. Alle Angebote sind vom ugandischen Ministerium für Bildung und Sport lizensiert.

Kinder sollen kreative, freie und selbstbewusste Persönlichkeiten werden

Die Besonderheit der Schulen besteht darin, dass die vorgeschriebenen Lehrpläne durch Humanistische Studien, EDV-Unterricht und berufliche Bildungsangebote ergänzt werden. Schüler*innen und Lehrer*innen haben zudem die Möglichkeit, Gemüse in schuleigenen Gärten anzubauen. Das angeschlossene Bizoha Humanist Center betreibt einen humanistischen Buchladen m. Bibliothek, in dem jede*r Bücher kostenfrei leihen und lesen kann. Das Zentrum steht außerdem für Übernachtungen, Open-Air-Debatten, Konferenzen und Workshops zur Verfügung.

Die Vision der Kasese Humanist Schools ist es, Kinder zu kreativen, freien und selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln, die wissenschaftliche Prinzipien und humanistische Werte vertreten. Durch wissensbasiertes Lernen, frei von Indoktrination und Dogmen, sollen sie zu Botschafter*innen der Wissenschaft sowie der Gedanken- und Glaubensfreiheit heranwachsen, die die Zukunft Ugandas positiv gestalten. Ziel des Projekts ist es auch, die hohe Arbeitslosenquote des Bezirks zu senken und mehr Menschen in der Region einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.

Fördern Sie humanistische Bildung!

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